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USA und das Unrecht

am 28. April 2009 unter Guantanamo abgelegt

Nun gestaltet es sich wohl so, dass die Amerikaner mit Obama wieder eine Richtung einschlagen, die glauben laesst, dass der Verstand wieder einsetzt. Nur frage ich mich, ob dieser abstrakte Schandfleck in amerikas Geschichte gruendlich aufgearbeiter wird.
Bei der morgendlichen Tages- und Wochenzeitungslektuere werden die perfiden Techniken von Waterboarding & Co. Seitenfuellend appetithemmend ausgebreitet. Und wahrscheinlich ist das auch nur wieder die Spitze des Eisberges.
Und von Aufarbeitung kann eh nicht wirklich die Rede sein; Guantanamo is still alive, und wird es in den Koepfen der Menschen, zumindest ausserhalb der USA lange bleiben. Wir Deutschen wissen dass, denn frueher hatten wir auch Erfahrung mit Konzentrationslagern.

Das war lustig?

am 17. April 2009 unter Guantanamo abgelegt

Dayana Mendoza, Miss Universe, gebürtig aus Caracas, besuchte 5 Tage das zu Recht international massiv in der Kritik stehende Gefangenenlage Guantanamo bzw. den Stützpunkt der Waterboarder.

Und dann brachte sie auch noch Miss USA Crystle Sewart mit, die diese „unglaubliche Erfahrung“ wohl auch sehr genoss, als sie das mit Minenfeldern umringte, und mit Stacheldrahtzaun gesicherte Lager mit Mendoza besichtigte. So schön sei es auf Guantanamo gewesen, dass sie „gar nicht wieder weg wollte“, gab die 22-Jährig dann noch von sich.

Is schon klar Mädel xo) Schönheit und Intelligenz ist wohl manchmal zu Recht ein diskussionswürdiges Klischee.

Miss Universe Goes to Gitmo and Has a Great Time!

Oh wie schoen,

am 17. April 2009 unter Guantanamo abgelegt

image2114080653.jpg…dachte sich die amerikanische Schoenheitselfe, und sprang vergnuegt bei den amerikanischen Soldaten im Lager rum. Und Ihre PR-Agentur versucht es zu relativieren, dass sie es gar so spassig fand… Amis halt (ox

Guantanamo – die Metapher fuer Amerika

am 27. März 2009 unter Guantanamo abgelegt

image463065069.jpgIm Zug sitzend hatte ich heute ein nettes Gespraech mit einer Mitreisenden. Dabei kamen wir zum Thema Amerika, da Deborah als Kind 15 Monate in Kalifornien lebte.
Wir waren uns beide schnell einig, dass ein Amerikabesuch seit dem Abgang von George Doubledesaster Bush wieder denkbar ist. Auch wenn es noch dauert, bis man sich damit akklimatisiert hat, dass die Sheriffs der Welt u.a. mit Guantanamo immer noch ein Menschenlager im rechtsfreien Raum aufrecht erhalten. Und da die „Krise“ jetzt bestimmendes Thema ist, ist dieser Umstand auch wieder vom medialen Radar verschwunden.
Nichts desto trotz bleibt es abzuwarten, ob Obama seinen Ankuendigungen Taten bis in letzte Konsequenz folgen laesst.

Guantanamo ist fuer mich zur Metapher fuer Amerika geworden. Und so wie wir deutschen immer mit unserer Vergangenheit konfrontiert werden, hat die USA mit Guantanamo einen weiteren, unausloeschlichen Schandfleck auf den Pelz der Amerikaner gebrannt.

Als Heilsbringer internationalem Friedens und Waechter der Tugend Menschenrechte willkuerlich „pausieren“ ist nicht nur absurd, sondern auch eine Pervertierung menschlicher Grundfesten.


Mobile Blogging from here.

Folter

am 07. Oktober 2008 unter Guantanmo - nackte Fakten abgelegt

Anfang 2004 wurde durch einen Bericht des Pentagons folgende Vorwürfe der Folter bestätigt. Darunter wurden u.a. folgende Misshandlungen aufgeführt:

· Drohungen durch den Vernehmungsbeamten gegenüber einem Häftling, seine Familie zu verfolgen

· Verkleben des Mundes mit Klebeband zur Vermeidung des Zitierens von Versen aus dem Koran

· Flüssigkeit im Gesicht des Gefangenen verschmieren, mit der Aussage, es handle sich dabei um Menstruationsblut

· Häftling in fetaler Position anketten und/ oder fixieren

· Vernehmungsbeamte fälschlich als Angehörige/ Mitglieder des Außenministeriums ausgeben

· Schändungen des Koran

· Schlafentzug